Kreislaufwirtschaft: Garant für europäische Ressourcensouveränität

Source: Deutsche Nachrichten
Europa ringt um Ressourcen, Resilienz und weniger Abhängigkeiten von Big Playern wie China, Russland und den USA. Offizielle Daten zeigen erste Fortschritte – vor allem in puncto Zirkularität: so lag 2022 die Recyclingquote von Verpackungen EU-weit bei rund 65 Prozent, bei Plastikverpackungen bei etwa 41 Prozent. In Deutschland meldete das Umweltbundesamt für 2023 eine werkstoffliche Recyclingquote von 68,9 Prozent bei Kunststoffverpackungen aus Haushalten. Zugleich wächst der Druck, Designs, Wiederverwendung und Rücknahme schneller zu skalieren, um EU-Vorgaben, u. a. aus dem Green Deal, zu erreichen. Die EU peilt bis 2030 rund 70 Prozent Recycling für alle Verpackungen an; bei Kunststoffen sind 55 Prozent bis 2030 vorgeschrieben. Ergänzend arbeiten Politik und Industrie an neuen Standards, digitaler Produktkennzeichnung sowie innovativen Sortiertechnologien. Auch Konsumenten spielen mit bewussteren Kaufentscheidungen und richtiger Mülltrennung eine zunehmend wichtige Rolle im Wandel. Wie die Unternehmen der Schwarz Gruppe mit diesen Herausforderungen umgehen, erläutert Florian Schütze, Geschäftsleiter Corporate Responsibility der Schwarz Corporate Affairs, am Beispiel der ganzheitlichen Kreislaufwirtschaftsstrategie REset Resources.

Herr Schütze, die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben ihre, seit 2018 bestehende Plastikstrategie, zu einer umfassenden Kreislaufwirtschaftsstrategie weiterentwickelt. Warum war dieser Schritt notwendig – und was unterscheidet REset Resources von der Vorgängerstrategie REset Plastic?
Als weltweit tätige Handelsgruppe tragen wir große Verantwortung und haben einen starken Hebel für positive Veränderung. Kreislaufwirtschaft ist für uns kein Selbstzweck: Um langfristig handlungsfähig zu bleiben, möchten wir unsere Abhängigkeit von globalen Versorgungsengpässen reduzieren und dringend benötigte Rohstoffe im Kreislauf halten. Mit unserer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaftsstrategie REset Resources schließen wir Wertstoffkreisläufe, sichern den Zugang zu wichtigen Rohstoffen und leisten damit einen Beitrag zur europäischen Ressourcensouveränität.

REset Resources ist die ganzheitliche Weiterentwicklung unserer bisherigen Plastikstrategie REset Plastic. Nun decken wir nicht mehr nur Kunststoff, sondern sämtliche Materialströme, unser Produkt- und Verpackungsportfolio sowie all unsere Wertschöpfungsprozesse mit konkreten Zielen ab. Sie reichen von der Gestaltung von Produkten und unserer Eigenmarkenverpackungen über die Logistik bis zur stofflichen Verwertung.

Sie haben REset Resources in fünf Handlungsfelder gegliedert: REdesign, REduce, REuse, REcollect und REcycle. Können Sie erläutern, was dahintersteckt?
Wir haben REset Resources so konzipiert, dass alle zentralen Bereiche einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft abgedeckt sind: REdesign für die kreislauffähige Gestaltung von Geschäftsmodellen, REduce zur Reduzierung des Ressourceneinsatzes und von Verschwendung, REuse zur Förderung der Wiederverwendung, REcollect, um Zugang zu Wertstoffen zu schaffen, und REcycle zur Stärkung hochwertiger Verwertungsverfahren und des Rezyklateinsatzes.

Im Bereich REdesign wollen Sie Eigenmarkenverpackungen bis 2030 maximal recyclingfähig gestalten. Was bedeutet das konkret?
REdesign bedeutet, dass wir Produkte und Verpackungen von Beginn an so konzipieren, dass sie langlebig, reparierbar und recyclingfähig sind. Bei unserem Verpackungsziel gibt es eine Herausforderung: Die genaue Berechnungslogik für „maximal recyclingfähig“ wird aktuell mit der PPWR ausdifferenziert. Bis dahin orientieren wir uns an dem deutschen Mindeststandard. Nach dieser Methodik sind die Primär-Kunststoffverpackungen der Lidl- und Kaufland-Eigenmarken im Geschäftsjahr 2024 zu circa 63 Pro-zent recyclingfähig.
Ein Beispiel für nachhaltiges Produktdesign ist die kreislauffähige Textilkollektion von Lidl. Sie wurde nach den Richtlinien des „Jeans Redesign“-Projekts der Ellen MacArthur Foundation entwickelt. Die Kleidungsstücke bestehen zu mindestens 98 Prozent aus zellulosebasierten Fasern. Alle Kleinteile wie Knöpfe sind leicht entfernbar, um die Sortierung und das Recycling zu vereinfachen. So ermöglicht das Produktdesign die spätere Kreislauffähigkeit.

Unter REduce planen Sie, den Einsatz von Neuware in Einwegverpackungen bis 2030 um 15 Prozent absolut zu senken. Wie erreichen Sie dieses Ziel, ohne Qualität oder Versorgungssi-cherheit zu gefährden?
Von 2017 bis zum Geschäftsjahr 2024 konnten wir 34 Prozent Plastik unserer Eigenmarkenprimärverpackungen und Transporthilfen aus Kunststoff einsparen. Das schaffen wir, indem wir Verpackungen weglassen, wo möglich, und so wenig Verpackungsmaterial einsetzen, wo nötig. Außerdem nutzen wir Post-Consumer-Rezyklaten (PCR). Die Qualität haben wir dabei immer im Blick: PreZero Polymers entwickelt PCR, das von akkreditierten Laboren getestet und zertifiziert wird und Produktsicherheit garantiert.
Abseits von Kunststoff setzen wir auf Naturmaterialien wie Silphie-Fasern als Alternative für Papier. Entwickelt wird die innovative Verpackung von der PreZero-Marke OutNature. So reduzieren wir den Einsatz von Neuware und schaffen neue, nachwachsende Wertstoffquellen.

Das Handlungsfeld REuse sieht vor, dass bis 2027 nahezu 100 Prozent der innerbetrieblichen Kommissionierung auf Mehrwegpaletten umgestellt wird. Wie realistisch ist dieses Ziel und was bedeutet es für Ihre Logistik?
Wie jedes unserer REset Resources Verpackungsziele ist das Ziel ambitioniert formuliert. Für die Logistik bieten Mehrwegpaletten Vorteile wie Ressourcenschonung und Effizienz: Die Kunststoff-Ladungsträger von PreTurn, einer Logistiklösung von PreZero, sind stabiler, leichter und langlebiger als herkömmliche Holzpaletten. Sie erreichen signifikant mehr Umläufe und verringern dadurch den Bedarf an Neuproduktion. Kaufland nutzt eine eigens von der Schwarz Beschaffung entwickelte Kaufland-Klapp-Palette für Transport und Kommissionierung zwischen Verteilzentren und Filialen. Diese Palette bietet ergonomische Vorteile und spart durch stabile Seitenwände jährlich min-destens 20 Prozent Verpackungsfolie.

Bei REcollect wollen Sie so viele Wertstoffe sammeln, wie Sie mit Eigenmarkenverpackungen und Handzetteln in Umlauf bringen. Wie funktioniert das in der Praxis?
Dank unseren eigenen Sammel- und Sortiersystemen sowie Trennkonzepten in Vertrieb, Logistik, Produktion und Zentralstandorten sammeln wir Wertstoffe, die massenbilanziell unseren in Verkehr gebrachten Eigenmarkenverpackungen gegenübergestellt werden. Auf unserer Road to Zero Waste feiern wir Erfolge: Im Geschäftsjahr 2024 umfasst der Anteil des gesamten Abfalls der Unternehmen der Schwarz Gruppe, der recycelt, wiederverwendet, vergärt, kompostiert oder als Tierfutter eingesetzt wird, 88,6 Prozent. Indem wir mit unserem einzigartigen Ökosystem relevante Prozessschritte entlang der Wertschöpfungskette selbst abdecken, differenzieren wir uns deutlich von unseren Marktbegleitern: So übernimmt unsere Umweltsparte PreZero umfassende Leistungen im Bereich Abfall- und Recyclingmanagement – für externe Kunden sowie innerhalb der Schwarz Gruppe. Sie bündeln die Entsorgung und Sortierung von Abfällen, die Aufbereitung sowie das Recycling verschiedenster Wertstofffraktionen unter einem Dach.

Im Handlungsfeld REcycle haben Sie sich vorgenommen, bis 2030 einen Rezyklatanteil von 65 Prozent in Eigenmarkenverpackungen zu erreichen. Schon heute besteht der Korpus Ihrer PET-Einwegflaschen in Deutschland zu 100 Prozent aus Rezyklat. Welche Wirkung hat das auf Ihre CO₂- und Kunststoffbilanz?
Sie meinen die Kreislaufflasche von Lidl und Kaufland, deren Flaschenkorpus seit 2021 zu 100 Prozent aus Rezyklat besteht. Jede neue Flasche wird von der Schwarz Produktion vollständig aus alten Flaschen geformt und ist aufgrund ihres geringen Gewichts besonders ressourcenschonend. Sämtliche Schritte des PET-Wertstoffkreislaufs werden in Deutschland abgedeckt: von der Samm-lung der Pfandflaschen über Sortierung, Recycling und Herstellung bis hin zu Abfüllung und Verkauf. So konnten wir im Vergleich zu PET-Flaschen ohne Rezyklat im Geschäftsjahr 2024 knapp 65.000 Tonnen Neuplastik und circa 109.000 Tonnen CO₂ einsparen. Auch darüber hinaus können wir Erfolge verbuchen: Im Schnitt werden 20 Prozent Rezyklat in unseren Eigenmarken-Primärverpackungen aus Kunststoff eingesetzt. Bei Bauprojekten konnten wir erhebliche Mengen an Neukunststoff einsparen – beispielsweise 489 Tonnen durch Rammschutz-Elemente aus Kunststoffrezyklat sowie 348 Tonnen mit Dachbahnen aus recycelten Folien.

Nachhaltigkeit ist auch eine ökonomische Frage. Wie stellen Sie sicher, dass REset Resources auch wirtschaftliche Vorteile bringt?
Wir sind überzeugt, dass sich Wachstum und Ressourcenschonung nicht ausschließen, sondern bedingen. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft verbindet ökologische Verantwortung mit ökonomischer Weitsicht. Unsere aktuelle Bilanz zeigt, dass wir trotz unseres Wachstums messbare Fortschritte bei der Ressourcenschonung erzielen. Zwar machen nachhaltige Entscheidungen auch höhere Investitionen erforderlich. Aber wir sind uns sicher, dass sie sich langfristig auszahlen und entscheiden uns für Kreislaufwirtschaft aus strategischen Gründen. Wir nennen das übrigens: Voraushandeln.

REset Resources – ganzheitliche Kreislaufwirtschaftsstrategie der Unternehmen der Schwarz Gruppe
• REdesign: Wir gestalten unsere Geschäftsmodelle kreislauffähig.
• REduce: Wir reduzieren den Einsatz und verhindern die Verschwendung von Ressourcen.
• REuse: Wir setzen auf Wiederverwendung.
• REcollect: Wir schaffen Zugang zu Wertstoffen.
• REcycle: Wir stärken hochwertige Verwertungs- verfahren und den Einsatz von recycelten Materialien.

Die Schwarz Gruppe ist eine international führende Handelsgruppe mit rund 14.200 Filialen, rund 595.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 175,4 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2024. Zu den Unternehmen der Schwarz Gruppe gehören die Handelssparten Lidl und Kaufland, der Eigenmarken- und Verpackungsproduzent Schwarz Produktion, der Umweltdienstleister PreZero sowie die IT- und Digitalsparte Schwarz Digits. Damit decken sie den gesamten Wertschöpfungskreis ab: von der Produktion über den Handel bis hin zu Recycling und Digitalisierung. Mehr Informationen unter: www.reset-resources.schwarz

Kompostierbare Verpackungen – Schlüssel zur biologischen Kreislaufwirtschaft

Source: Deutsche Nachrichten
Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) erkennt die Europäische Union die wichtige Rolle industriell kompostierbarer Kunststoffe für eine echte, geschlossene Kreislaufwirtschaft an. Bestimmte Anwendungen, die typischerweise mit Bioabfällen entsorgt werden, müssen künftig EU-weit verpflichtend kompostierbar sein, darunter Obst- und Gemüseaufkleber, Teebeutel und Kaffeepads. Dies ist ein entscheidender Schritt, um Bioabfälle sauberer zu erfassen und Mikroplastikeinträge im Kompost und in Böden zu reduzieren.

Maßgebend ist nun die Umsetzung dieser Anforderungen in den EU-Ländern. Eine Allianz aus Verbänden, darunter INAK, IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, Plastics Europe Deutschland, European Bioplastics, Polykum, C.A.R.M.E.N. und das nova-Institut, setzt sich dafür ein, dass die Anforderungen an kompostierbare Verpackungen auch in Deutschland zielgerichtet und praxistauglich umgesetzt wer-den. Dazu gehört es nach Ansicht der Verbände, auch sehr leichte Kunststofftragetaschen, die als Obst- und Gemüsebeutel eingesetzt und häufig zur Sammlung von Bioabfällen verwendet werden, verpflichtend aus zertifiziert industriell kompostierbarem Material herzustellen. In anderen EU-Ländern wie Italien, Österreich oder Spanien ist dies bereits seit vielen Jahren erfolgreiche Praxis. Dort tragen kompostierbare Beutel entscheidend dazu bei, den Fremdstoffanteil im Bioabfall zu senken und die Getrennterfassung organischer Abfälle zu stärken.

Jetzt braucht es klare politische Weichenstellungen:
• Verbindliche Vorgaben für sehr leichte Kunststofftragetaschen, analog zu zertifiziert industriell kompostierbaren Bioabfall-Sammelbeuteln (gem. Bioabfallverordnung).
• Klare Kennzeichnung und Zertifizierung kompostierbarer Verpackungen, um eine ordnungs- und sachgemäße Entsorgung über den Bioabfall zu ermöglichen.
• Zweckgebundene Gebührenregelung, die sicherstellt, dass die Abgaben für kompostierbare Verpackungen direkt den Sammelbetrieben und Betreibern der Anlagen für organisches Recycling zugutekommen.

Die PPWR stellt hohe Anforderungen und die nationale Umsetzung eröffnet die Chance, endlich klare und verlässliche Regeln für bio-basierte und kompostierbare Verpackungen zu schaffen. Das gibt Orientierung für Verbraucherinnen und Verbraucher, Planungssicherheit für Unternehmen und lenkt Investitionen gezielt in Innovationen, welche die biologische Kreislaufwirtschaft weiter voranbringen und die Umwelt schützen.

Mehr Informationen: www.inak.bio

Schlamm: vom Problemstoff zur Ressource

Source: Deutsche Nachrichten
In Kläranlagen und vielen verarbeitenden Industrien fallen Klär- und Industrieschlämme als Abfallprodukt an. Die nachgeschaltete Schlammverbrennung verursacht hohe CO₂-Emissionen und führt zur Entstehung von Schadstoffen, die aufwendig behandelt oder als Asche entsorgt werden müssen. Zudem verursacht das hohe Volumen des feuchten und geruchsintensiven Schlamms erhebliche Logistik- und Entsorgungskosten. Trotz großer Unterschiede in Zusammensetzung und Schadstoffbelastung haben alle Schlämme eines gemeinsam: Sie bestehen zu großen Teilen aus Wasser und können wertvolle Rohstoffe enthalten. Durch den Einsatz thermischer Trocknungsverfahren lassen sich diese effizient freilegen und für stoffliche oder energetische Verwertungen aufbereiten. Damit bieten Schlämme nicht nur neue Chancen für die Kreislaufwirtschaft, sondern auch Potenziale zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und zur Schonung natürlicher Ressourcen.

Die michel gmbh ist international exklusiver Vertriebspartner der ‚SludgeDry-ingSystems‘ (SDS), einem Unternehmen, das sich auf Technologien zur Schlammtrocknung spezialisiert hat. Im Mittel-punkt stehen modulare und dezentral einsetzbare Trocknungssysteme, die eine energieeffiziente sowie emissionsarme Schlammbehandlung ermöglichen.

„Unser Trocknungsprozess basiert auf einer innovativen Niedertemperatur-Technologie ab ca. 60° C, wodurch höherwertige Energie nicht nötig ist, eingespart wird und gleichzeitig durch die schonende Trocknung kaum Schadstoffe aus dem Material ausgetrieben werden und somit nicht in den Abluftstrom gelangen. Die Trocknung erfolgt durch gezielte Wärmezufuhr kombiniert mit kontinuierlicher Bewegung des Schlamms, wodurch das Wasser effizient verdunstet wird“, erläutert Nina Pesic, Projektleitung der michel gmbh. „Durch die Nutzung der vorhandenen Abwärme wird der Prozess zudem sehr ressourcenschonend gestaltet. Das System startet den Trocknungsprozess bereits bei einem Trockensubstanzgehalt (TS) von nur 16 Prozent und kann ihn auf > 90 Prozent TS steigern.“

Ein zentraler Bestandteil ist das IntelligentDry®-System, eine eigens entwickelte Software, die den Trocknungsprozess vollautomatisch steuert und optimiert. Sie sorgt dafür, dass der gewünschte Trockensubstanzgehalt präzise und energiesparend erreicht wird, selbst wenn äußere Bedingungen schwanken. „Wir bieten eine zukunftsfähige Schlammtrocknung, die lokal funktioniert, Emissionen reduziert und sich wirtschaftlich rechnet. IntelligentDry® ist dabei nicht nur eine technische Lösung, sondern ein Werkzeug für echten Wandel, hin zu mehr Eigenverantwortung und Umwelt-bewusstsein“, betont Felix Hellmuth, Gründer und Geschäftsführer der SludgeDryingSystems (SDS), „In einer Branche im Wandel, geprägt von strengeren Umweltauflagen und steigenden Entsorgungskosten braucht es dezentrale, flexible und nachhaltige Lösungen. Mit meinem System zur Schlammtrocknung schaffen wir nicht nur Effizienz, sondern gestalten aktiv eine nachhaltigere Kreislaufwirtschaft.“

Den größten Anteil der behandelten Schlämme macht Klärschlamm aus, aus dem vor allem Phosphor, aufgrund gesetzlicher Vorgaben, für die landwirtschaftliche Nutzung zurückgewonnen werden muss. Darüber hinaus können die unterschiedlichsten industriellen Schlämme aufbereitet werden, etwa aus der Papierherstellung, der chemischen Industrie, aus Ölprozessen oder der Milchverarbeitung. Je nach Herkunft lassen sich daraus weitere Produkte extrahieren, die beispiels-weise in der Baustoffproduktion Verwendung finden. Nina Pesic: „Unsere eingesetzten Trocknungssysteme sind flexibel auf die spezifischen Eigenschaften verschiedener Schlammarten anpassbar und können auch für neue Einsatzstoffe getestet werden.“ Die modular aufgebauten Kaskadentrockner sind so konzipiert, dass sie dezentral und flexibel eingesetzt werden können. Durch ihre kompakte Bauweise lassen sie sich in bestehende Infrastrukturen integrieren, ohne dass umfangreiche Umbauten notwendig sind. Damit reicht das Einsatzspektrum von kommunalen Kläranlagen bis hin zu großen industriellen Standorten. Zur wirtschaftlichen Umsetzung stehen unterschiedliche Finanzierungs- oder Leasingmodelle zur Verfügung. „Dies eröffnet auch kleineren und mittleren Betreibern den Zugang zur Technologie und erleichtert eine schnelle Implementierung vor Ort. Auf diese Weise kann die Schlammbehandlung energieeffizient gestaltet und mit geringeren Betriebs- und Investitionskosten realisiert werden“, so Nina Pesic. 

Zusammen vereinen die michel gmbh sowie Sludge Drying Systems jahrelange Erfahrung und Kompetenz in ihren jeweiligen Bereichen und bieten so eine hervorragende Leistung für ihre Kunden. Die michel gmbh bringt Expertise in Vertrieb und Marketing mit, während Sludge Drying Systems sich auf moderne, kosteneffiziente und umweltfreundliche Alternativen für die Schlammentsorgung spezialisiert hat. www.schlammtrocknung.com

Aufzug als Zukunftsfaktor

Source: Deutsche Nachrichten
Zahlreiche Gebäude sind bis heute nicht barrierefrei erschlossen, und wo Aufzüge vorhanden sind, handelt es sich häufig um in die Jahre gekommene Anlagen: Im Schnitt sind sie fast 35 Jahre alt. Damit einher gehen ein erheblicher Investitionsstau, hohe Instandhaltungs- und Reparaturkosten sowie eine wachsende Störungsanfälligkeit. Hinzu kommt, dass Aufzüge durch die Pflicht zur regelmäßigen Wartung oft „überwartet“ werden, was die Kosten weiter in die Höhe treibt, ohne die eigentlichen strukturellen Probleme zu lösen.

Für Eigentümer und Betreiber erschwert sich die Situation zusätzlich durch die Intransparenz des Marktes: Technische Qualitäten, angebotene Leistungen, Lieferzeiten und insbesondere die Preisgestaltung sind für Fachfremde nicht nachvollziehbar. Zugleich ist der Anbietermarkt hochgradig konzentriert. Rund 70 Prozent werden von wenigen Playern kontrolliert, sowohl in der Herstellung als auch in Wartung und Modernisierung. Für Immobilienbesitzer bedeutet das: Kaum Wahlmöglichkeiten, wenig Wettbewerb und hohe Abhängigkeit. Tim Gunold, geschäftsführender Gesellschafter der HUNDT CONSULT GmbH, kennt diese Problematik wie kein Zweiter. Mit seinem Team berät er herstellerunabhängig – für den besten Aufzug.

Herr Gunold, HUNDT CONSULT ist größtes unabhängiges Beratungsunternehmen für den optimierten Betrieb von Aufzügen und Fahrtreppen in Deutschland und Europa. Wen sprechen Sie an?
HUNDT CONSULT ist Marktführer im Bereich Liftmanagement und Aufzugsplanung und hat mittlerweile rund 65.000 Aufzugsanlagen digitalisiert. Zu den Kunden zählen sowohl Bestandshalter als auch Verwalter und Immobilieninvestoren sowie öffentliche Auftraggeber in allen Asset-Klassen.

Der LIFT GUARDIAN gilt als Ihr Vorzeigeprodukt. Was zeichnet ihn aus?
Der LIFT GUARDIAN ist eine eigens entwickelte IIoT-Lösung. Das System ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Daten über den Zustand der Anlage erfassen. Diese werden mittels Künstlicher Intelligenz analysiert und auf übersichtlichen Dashboards im System der Aufzugmanager dargestellt. So ist eine durchgehende Überwachung in Echtzeit möglich. Verschleiß oder potenziell auftretende Störungen können frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor es zu kostenintensiven Schäden oder plötzlichem Stillstand kommt. Neben dieser vorausschauenden Instandhaltung (predictive maintenance) lassen sich anhand der Daten zu jedem Aufzug individuelle Wartungszyklen festlegen (nutzungsbasierte Wartung), was Kosten reduziert und die Betriebssicherheit erhöht. Der LIFT GUARDIAN kann unabhängig vom Aufzugshersteller und verbauten Komponenten schnittstellenfrei auf der Kabine installiert werden. Ein weiterer Pluspunkt: Er greift nicht in die Steuerung der Aufzugsanlage ein, sodass keine Gefahr einer Fremdsteuerung durch Cyberkriminelle besteht.

Was sind die größten Potenziale der KI im Liftmanagement?
Kurz gesagt können durch den Einsatz von KI viele Ausfälle verhindert, Kosten gesenkt und die Betriebssicherheit sowie Nutzerzufriedenheit erhöht werden.

Welche Rolle spielen Aufzugsanlagen derzeit und zukünftig in Smart Buildings?
Gebäude ohne Aufzüge verlieren auf dem heutigen Immobilienmarkt zunehmend an Attraktivität. Der demografische Wandel dürfte diese Entwicklung noch verstärken: Mit dem Eintritt der Babyboomer-Generation in den Ruhestand steigt die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum, während Immobilien ohne Aufzug für viele kaum noch in Frage kommen. Die Gebäude von morgen sind digital, vernetzt und intelligent. Die Vorteile der Smart Buildings liegen auf der Hand: Durch Vernetzung intelligenter Gebäudetechnologien können Energie eingespart, der Komfort der Nutzer erhöht und ein sicherer Betrieb gewährleistet werden. Aufzüge spielen in diesem intelligenten Gebäude-Ökosystem eine wichtige Rolle. Smarte Aufzugslösungen wie der LIFT GUARDIAN können Daten beispielsweise über Nutzungsfrequenz und Unregelmäßigkeiten liefern und so letztlich einen wichtigen Beitrag zur gesamten Gebäudeoptimierung leisten. Nicht ohne Grund zählt unsere
IIoT-Lösung zu den „Accredited Solutions“ von WiredScore. Die Akkreditierung bescheinigt, dass die Technologielösung den heutigen Standards für intelligente Gebäude entspricht und dabei hilft, die SmartScore- Zertifizierungsziele zu erreichen. Der „SmartScore“ ist eine Zertifizierung von WiredScore, die die digitale Infrastruktur und das Nutzererlebnis in Ge-bäuden bewertet und als Standard für smarte Gebäude dient.

HUNDT CONSULT berät, begleitet und betreut bei der Neuerrichtung, der Modernisierung und dem alltäglichen Betrieb von Aufzügen und Fahrtreppen. www.hundt-consult.de

Neue Maßstäbe für Bleisure Travel

Source: Deutsche Nachrichten
Welche Chancen und Herausforderungen entstehen, wenn Geschäftsreisen mit Freizeitaktivitäten kombiniert (Bleisure) und ortsunabhängige Arbeit in klassische Urlaubsdestinationen verlagert wird (Workation)? Wie bewerten touristische Anbieter das aktuelle und zukünftige Marktpotenzial dieser modernen Reiseformen und mit welchen Maßnahmen reagiert die Branche darauf? Der „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“* will erstmals systematisch Antworten auf diese Fragen liefern und datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Unternehmen, Destinationen und Politik schaffen. Dazu wurden bis September diesen Jahres Marktdaten in Pilotregionen erhoben, analysiert und erste Praxisbeispiele identifiziert. Ab 2027 ist eine kontinuierliche jährliche Durchführung geplant. So soll die touristische Wertschöpfung gestärkt und eine nachhaltige Zukunft für eine sich wandelnde Arbeits- und Reisewelt ermöglicht werden.

Die Stadt Leipzig engagiert sich als eine von mehreren Modellregionen intensiv im Bleisure & Workation-Forschungsprojekt. Damit stärkt Leipzig seine Rolle als starker Forschungs- und Unternehmensstandort, an dem aktuelle Trends und Bedürfnisse frühzeitig erkannt werden und das MICE-Angebot so noch gezielter zugeschnitten werden kann. Erste Anlaufstelle für alle Eventplaner und Geschäftsreisenden: das Leipzig Convention Network. Es vereint rund 50 erfahrene Partner von Kongress- und Eventlocations, Hotels, Serviceagenturen und Mobilitätsunternehmen und bietet umfassende Unterstützung bei der Beratung und Durchführung sämtlicher Veranstaltungsformate. Eingespielte Prozesse prägen das Leipzig Convention Network seit über 25 Jahren, jeder An-sprechpartner ist nur einen Anruf entfernt. Die neu gestaltete, benutzerfreundliche Website erleichtert den Zugriff auf alle Informationen und Services.

Als Wissenschaftsstandort vereint Leipzig eine Vielzahl führender Hochschulen und Forschungseinrichtungen in räumlicher Nähe. Die gebündelte Expertise aus Bereichen wie Life Sciences, Digitalwirtschaft, Greentech und Automotive bietet Zugang zu einer dynamischen Wissenschaftscommunity. Im Congress Center Leipzig (CCL), einem der größten Kongresszentren Europas, finden jährlich rund 100 Kongresse mit über 100.000 Teilnehmenden statt. Langjährige Part-nerschaften wie der Deutsche Röntgenkongress oder der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und die VISZERALMEDIZIN schätzen das flexible Raumkonzept des CCL mit seiner imposanten Glashalle. Seit 2009 durchgehend Green-Globe zertifiziert, hat das CCL mit eigener Photovoltaikanlage, Energiemanagement nach ISO 50001 und der ersten GreenSign Gastro-Zertifizierung einer Messegesellschaft neue Standards gesetzt. Ebenso nach-haltigkeitszertifiziert und zur Leipziger Messe Unternehmensgruppe gehörend, ist die KONGRESSHALLE am Zoo. Das Gründerzeitgebäude wurde nach umfassender Restaurierung 2015 als modernes Tagungs- und Kongresszentrum wiedereröffnet. 15 Räume mit Kapazitäten für bis zu 1.200 Personen verteilen sich auf drei Tagungs- und einer Ausstel-lungsebene. Alle vereint eine einzigartige Mischung aus historischen Jugendstil-Elementen und moderner Ausstattung.

Der Mix aus Historie und Moderne prägt auch das Felix im Staycity Leipzig in der ehemaligen Hauptpost am Augustusplatz. Im Felix Club auf der obersten Etage lassen sich Räume für bis zu 400 Personen gestalten; die Rundumverglasung bietet spektakuläre Ausblicke über die Stadt. Besonders eindrucksvoll sind die Lichtinstallationen, die sich je Unternehmensfarbe anpassen lassen. Nicht weniger beeindruckend ist der Panoramablick im Hotel The Westin Leipzig. Das mehrfach ausgezeichnete Hotel bietet über 50 Tagungsräume, die auch Großkonferenzen mit bis zu 700 Teilnehmenden ermöglichen. Das Pentahotel Leipzig ist ein modernes Stadthotel, das professionelles Meeting-Equipment mit entspanntem Lifestyle verbindet. Neben 17 flexibel nutzbaren Tagungsräumen und einem Ballsaal sorgen Kaminlounge, BBQ-Terrasse, Billardtisch und Kiosk für eine offene, lockere Atmosphäre. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielzahl an Hotel- und Gastronomiekonzepten in Leipzig, die zeigen wie abwechslungsreich Veranstaltungen, Bleisure Travel oder Workation in der lebendigen Kongressmetropole umgesetzt werden können.

*Forschungsprojekt der IU Internationale Hochschule 2025. 

Leipzig bietet nicht nur eine vielfältige Auswahl an Tagungslocations und Tagungshotels, sondern auch erfahrene Agenturen und zuverlässige Mobilitätspartner. Dort arbeiten Locations, Hotels, Agenturen und Partner im Leipzig Convention Network zusammen und schaffen ein besonderes Tagungserlebnis. www.leipzig-convention.com

Leipzig Convention Bureau
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH Grimmaischer Steinweg 8 | 04103 Leipzig
www.leipzig-convention.com
kongress@ltm-leipzig.de | Tel. +49 341 7104240

AuToS-Portal gestartet: IHK baut regionales Zuliefernetzwerk systematisch aus

Source: Deutsche Nachrichten
Die Automobilzulieferindustrie steht bundesweit vor tiefgreifenden Veränderungen. Auch die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist davon betroffen, mit spürbaren Folgen für Unternehmen, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. In diesem schwierigen Marktumfeld setzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg nun positive Signale: Mit dem neuen AuToS-Portal geht das bei der IHK angesiedelte AuToS-Projekt in die nächste Phase. Zulieferer können sich ab sofort auf der digitalen Plattform als „Kraftgeber“ der Region registrieren und so Teil eines wachsenden, starken Netzwerks werden.

„Wir wissen um die Kompetenzen der regionalen Zuliefererwirtschaft und kämpfen dafür, die überdurchschnittlich hohe, automobile Wertschöpfung der Region zu erhalten“, betont Martin Schmidt, Leiter des AuToS-Projekts bei der IHK. Viele Unternehmen stünden vor ähnlichen Herausforderungen, würden diese jedoch oft im Alleingang angehen. Ein Wir-Gefühl unter den Zulieferern in der Automotive-Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gab es am Anfang kaum, so Schmidt.

Die IHK habe daher gezielt ein Zulieferernetzwerk aufgebaut. „Die Pilotphase, an der sich die Zulieferer aus dem Arbeitskreis Automotive der IHK beteiligt haben, hat zwar einige Zeit in Anspruch genommen, ist inzwischen aber abgeschlossen. Und das Interesse an einem gemeinsamen Netzwerk ist sehr schnell gewachsen“, berichtet Schmidt. „Zum offiziellen Start ist das Netzwerk bereits auf rund 60 Unternehmen angewachsen und läuft mittlerweile mit eigener Dynamik.“ Im Rahmen des AuToS-Projekts nutzt die IHK Fördermittel des Bundeswirtschaftsministeriums, um Branchenthemen aufzuarbeiten und den Unternehmen verschiedene Formate und Dienstleistungen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Nun folgt mit dem AuToS-Portal der nächste Schritt.

„Wir sprechen hier nicht von einer kleinen Arbeitsgruppe, sondern von einer Bewegung. Jeder Zulieferer kann und sollte Teil davon werden und die Möglichkeiten nutzen“, erklärt Schmidt. Sein Appell an die Automobilzulieferer der Region ist klar: „Unsere Region verfügt über eine enorme Innovationskraft. Die muss aber gebündelt werden. Der Organisationsgrad der Branche muss erhöht werden. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg schafft mit dem AuToS-Portal den Raum, in dem aus einzelnen Unternehmen ein starkes Netzwerk wird. Wir laden alle Zulieferer ein, denn deren Innovationskraft entscheidet.“

Jetzt „Kraftgeber“ werden!

„Kraftgeber“ sind Unternehmen, die nicht passiv abwarten, sondern ihre Energie, ihre Kooperationsbereitschaft und ihre Innovationsfreude einbringen. Das Automotive-Portal des Automotive Transformation Strategy (AuToS) Projekts, bietet dafür die passende Plattform von der Vermittlung von Kontakten und Projekten über Informationen zu Aktivitäten und Events der Zulieferer bis hin zu einem Tool zur Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie. Die Mitgliedschaft ist bewusst exklusiv, um Qualität und Relevanz zu sichern, bleibt aber kostenlos.

Die Vision: Mindestens 130 Automobilzulieferer aus dem Südwesten schließen sich bis Ende 2025 an und werden sichtbar als Kraftgeber der Region.

Jetzt handeln: Interessierte Unternehmen können sich ab sofort unter www.automotive-portal.de registrieren. Jede Anmeldung bringt nicht nur das einzelne Unternehmen, sondern die gesamte Region, die Automobilbranche und andere Industriezweige voran.

RUCOINX Druckfarben auf der K 2025

Source: Deutsche Nachrichten
Wenn die führende Messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 8. bis 15. Oktober in Düsseldorf die Tore öffnet, präsentiert der Eppsteiner Druckfarbenspezialist auf der K (Halle 4/C18) wieder sein breites Portfolio an Sieb- und Tampondruckfarben für die Dekoration von Kunststoffen aller Art. Zum ersten Mal mit einem Standkonzept von INX International.

Im Mittelpunkt steht die neu entwickelte Siebdruckfarbe INXScreen™ 940LED-LM zur Dekoration von Kunststoffhohlkörpern aus Polyolefinen sowie die im Markt etablierte Siebdruckfarbe INXScreen™ 955LED-LM für die Bedruckung von Tuben aus PE/PP. Mit ihren migrationsarmen Rezepturen entsprechen diese Farbserien den neuesten Anforderungen der „Swiss Ordinance SR 817.023.21“, „EuPIA Suitability List of Photoinitiators“ und „Nestlé Guidance Note on Packaging Inks“ und sind somit auch zur Außenbedruckung von Kunststoffverpackungen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zugelassen. Beide Dual Cure-Farbensysteme eignen sich für die LED-Härtung und UV-Härtung mit konventionellen Strahlern. Anwender profitieren somit von großer Flexibilität, guten Verarbeitungseigenschaften, hoher Deckkraft und hervorragender Farbbrillanz.

Besonderes Augenmerk wird zudem auf die lösemittelbasierten Tampondruckfarben gelegt, die in puncto Umwelt- u. Verbraucherfreundlichkeit hohe Anforderungen erfüllen und für die Außenbedruckung von Lebensmittelverpackungen zugelassen sind. Die universelle Ein- und Zweikomponentenfarbe INXPad™ T200 eignet sich für den Tampon- und Siebdruck und wird für die Bedruckung unterschiedlichster Kunststoffe in der Verpackungs-, Werbemittel- sowie Haushaltswarenindustrie eingesetzt. Die Farben sind frei von Phthalaten, BPA sowie Cyclohexanon, Butylglycolat und aromatischen Lösemitteln.

Für rotativen Tampondruck ist die Ein- u. Zweikomponentenfarbe INXPad™ T120 geeignet. Frei von Phthalaten, Halogenen, BPA, Cyclohexanon, Butylglycolat sowie aromatischen Lösemitteln. Außerdem zeichnet sich die Farbe aus durch gute mechanische und chemische Beständigkeit. Eines der Haupteinsatzgebiete ist die Bedruckung von Flaschenverschlüssen aus vorbehandeltem Polypropylen und Polyethylen.

Die Tampondruckfarbe INXPad™ T35 wurde für den hochsensiblen Bereich der Spielzeugbedruckung konzipiert. Sie erfüllen die Forderungen der aktuellen Spielzeug-Norm EN 71-3 „Sicherheit von Spielzeug – Teil 3 Migration bestimmter Elemente“ und enthalten weder Phthalate, Halogene und BPA noch Cyclohexanon, Butylglycolat oder aromatische Lösemittel. Die Farben weisen eine hohe Elastizität auf und eignen sich für extrem hohe Verarbeitungs-geschwindigkeiten.

Neben der bekannten UV-Trockenoffsetfarbe 085UV-LM wird die neue Nestlé-konforme INXhrc™ RC LM zur Bedruckung von Bechern/Eimern aus Polyolefinen und Polystyrol vorgestellt.

Elementar Analysensysteme und analyticon instruments schließen strategische Vertriebspartnerschaft für die DACH-Region

Source: Deutsche Nachrichten
Elementar Analysensysteme GmbH gibt den Start einer strategischen Vertriebspartnerschaft mit der analyticon instruments gmbh bekannt. Im Rahmen dieser Kooperation wird analyticon künftig das optische Emissionsspektrometer ferro.lyte® von Elementar in sein Produktportfolio aufnehmen und aktiv in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) vertreiben.

Mit dieser Zusammenarbeit bündeln zwei führende Unternehmen im Bereich der analytischen Messtechnik ihre Expertise und erweitern gemeinsam ihre Marktpräsenz. Das kompakte und leistungsstarke ferro.lyte® eignet sich besonders für die mobile, präzise Elementanalyse von metallischen Werkstoffen – ein ideales Ergänzungsprodukt für das bestehende Portfolio von analyticon.

„Mit analyticon gewinnen wir einen erfahrenen und etablierten Vertriebspartner, der unsere Technologie kompetent am Markt vertreten wird“, erklärt Florian Kotzur, Vertriebsleiter DACH bei Elementar. „Die Kombination aus langjähriger Erfahrung, technischer Expertise und Kundennähe macht analyticon zum idealen Partner für den Vertrieb unseres ferro.lyte® in der DACH-Region.“

Auch bei analyticon freut man sich über die neue Partnerschaft: „Das mobile ferro.lyte® passt hervorragend zu unseren handgehaltenen Lösungen für die Materialanalytik“, so Dr. Roman Tatura, Leiter der Vertriebssparte Elemental bei analyticon. „Unsere Kunden profitieren künftig von einer noch breiteren Auswahl an modernen Analysengeräten – inklusive dem intuitiven mobilen optischen Emissionsspektrometer von Elementar.“

Die Partnerschaft ist ab sofort wirksam. Kunden in der DACH-Region können sich neben Elementar auch direkt an analyticon wenden, um Beratung, Vorführungen oder Angebote zu ferro.lyte® zu erhalten.

Wärmepumpen in Allersberg

Source: Deutsche Nachrichten
Nachhaltiges Heizen gewinnt auch in Allersberg zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer setzen auf Wärmepumpen als moderne Alternative zu Öl- und Gasheizungen. Die Technik nutzt Umweltenergie aus Luft, Erdreich oder Grundwasser, um effizient und klimafreundlich Wärme zu erzeugen – bei deutlich reduzierten CO₂-Emissionen und langfristig niedrigeren Betriebskosten.

Wärmepumpen eignen sich sowohl für Neubauten als auch für die energetische Modernisierung von Bestandsgebäuden. Dank moderner Technologie liefern sie selbst bei niedrigen Außentemperaturen zuverlässig Heizwärme. Zudem lassen sich Wärmepumpen ideal mit Photovoltaikanlagen kombinieren, um den Eigenstromverbrauch zu maximieren und die Energiekosten weiter zu senken.

In Allersberg wird eine deutlich steigende Nachfrage nach Wärmepumpen beobachtet. Viele Bürger wollen sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und dabei auch von den attraktiven staatlichen Förderprogrammen profitieren.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ermöglicht Zuschüsse von bis zu 70 Prozent für den Einbau von Wärmepumpen, insbesondere beim Austausch alter Heizsysteme. Diese finanzielle Unterstützung macht die Investition in nachhaltige Heiztechnik noch attraktiver.

Regionale Fachbetriebe in der Umgebung bieten umfassende Beratung, individuelle Planung und fachgerechte Installation aus einer Hand. Sie unterstützen zudem bei der Antragstellung für Fördermittel und begleiten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer Schritt für Schritt bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage.

Ihr Angebot JETZT anfordern

Telematik Partner GmbH betreut jetzt über 10.000 Fahrzeuge mit Webfleet – Meilenstein auf der NUFAM 2025 verkündet

Source: Deutsche Nachrichten
Ein bedeutender Meilenstein für die Telematik Partner GmbH: Der zertifizierte Webfleet Partner hat kürzlich die Marke von 10.000 aktiv betreuten Fahrzeugen überschritten. Auf der NUFAM 2025 in Karlsruhe präsentierte das Unternehmen diesen Erfolg erstmals einem breiten Fachpublikum und unterstrich damit seine führende Rolle im deutschsprachigen Raum.

Telematik Partner unterstützt seit Jahren Flottenkunden dabei, ihre Fuhrparks mithilfe der führenden Telematiklösung Webfleet effizienter, sicherer und nachhaltiger zu managen. Die nun erreichte Zahl von 10.000 betreuten Fahrzeugen steht für das Vertrauen von Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen in die Kompetenz und Servicequalität des Teams.

„Diese Marke ist für uns nicht nur eine Zahl – sie ist ein Vertrauensbeweis unserer Kunden und ein Ansporn für die Zukunft“, sagt Martin Sackenheim, Geschäftsführer der Telematik Partner GmbH. „Umso mehr freut es uns, diesen Erfolg im Rahmen der NUFAM 2025 mit unseren Partnern und Kunden teilen zu können.“

Er ergänzt: „Die NUFAM ist für uns ein besonderer Ort des Austauschs – hier spüren wir unmittelbar, welche Themen die Branche bewegen und wie groß das Interesse an praxisnahen, digitalen Lösungen ist. Dieses direkte Feedback bestärkt uns darin, unsere Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Mit dem Blick nach vorn will das Unternehmen die Digitalisierung im Fuhrparkmanagement weiter vorantreiben, neue Integrationen anbieten und Kunden bei der Transformation hin zu nachhaltigen, datenbasierten Prozessen begleiten.